Montag, 20. Februar 2017

Wie man glücklicher wird (Blogparade)



"Glück ist, zu wissen, was man alles nicht braucht."

Hast du manchmal das Gefühl, unglücklich zu sein? Vielleicht gibt es in deinem Leben etwas, das man verändern könnte... 


Ich persönlich bin der Meinung, überwiegend zufrieden mit meinem Leben zu sein und trotzdem gibt es Dinge, die ich in meinem Leben noch verbessern könnte. Oft geht es mir auch nur darum, meinem Alltag einen Sinn zu geben, sodass ich am Abend mit einem Lächeln auf dem Gesicht einschlafen kann, mit dem Gefühl, einen erfüllten Tag (im positiven Sinn) hinter mir zu haben.

Es gibt verschiedene Arten, unglücklich zu sein. Jeder hat damit zu kämpfen. Ich habe das Gefühl, dass viele Leute sich zu viel vornehmen; sie sind wie jemand, der immer mehr haben will und denkt, dann zufriedener zu werden, doch irgendwann hat man die Hände voll und steht mit einer gewaltigen Last da, der man sich aber nicht entledigen will.

Aber, wie bereits gesagt: "Glück ist, zu wissen, was man alles nicht braucht."

 

Unglücklich mit dem eigenen Aussehen


Mit dem eigenen Aussehen unglücklich zu sein, ist meistens folgenschwer: das Selbstbewusstsein leidet und man hat oft ein falsches Bild von sich selbst. Doch dem kann vorgebeugt werden, wenn man sich bewusst macht, dass es einen selbst eigentlich am meisten interessiert, wie man aussieht. Anderen ist es vollkommen egal, ob du Pickel hast oder einen Bauch.

Wenn du jetzt denkst, nicht hübsch zu sein, hast du bestimmt Angst, den ersten Eindruck vor anderen zu versauen. Das kann schon sein, aber dann sollte man sich nicht verkriechen, sondern zeigen, was man drauf hat, denn in Beziehungen und Freundschaften ist es letztendlich der Charakter, auf den es ankommt.

Es hilft auch nicht, ein vermeintlich "hässliches" Gesicht mit Schminke zu verdecken, weil du, wenn du ungeschminkt bist, dann wieder unzufrieden bist. Das, an was man arbeiten muss, ist das Selbstbewusstsein.

Studien haben ergeben, dass die meisten Leute sich bei einer unattraktiven Person trotzdem von ihrem Selbstbewusstsein überzeugen lassen. Wenn du glaubst, dick oder etwas beleibter zu sein, tut das auch nichts zu Sache, denn entweder du machst Sport und ernährst dich gesünder oder du machst dir klar, dass es deinen Freunden und den Leuten, die dich kennen, wurscht ist, wie du aussiehst, solange du ein toller Mensch bist.

 

Unglücklich mit dem zu kleinen Freundeskreis


Bei mir ist es oft so, dass ich mir bei Gelegenheiten, wie zum Beispiel meiner Geburtstagsparty, denke: "Mann, habe ich wenige Freunde, die ich einladen kann!" Aber dann erinnere ich mich immer an die Freunde, die ich schon habe und bin dann weniger enttäuscht über die kleine Gästezahl.

Mir ist nämlich die Tiefe in den Freundschaften, die ich schon habe, wichtiger als die Anzahl der Freunde. Durch das Internet und Social-Media hat man ja jetzt die Möglichkeit sehr viele neue Kontakte zu knüpfen, doch all diese am Laufen zu halten und vielleicht sogar neue zu entwickeln macht nur Stress, denn man leidet unter Verlustängsten und hat sehr viel zu tun.

Besser ist es, keine Massen um sich zu scharen, um die man sich kümmern muss, um mit ihnen befreundet zu bleiben, sondern die Freundschaften zu vertiefen, die man eh schon hat, denn das ist das, was wirklich glücklich macht. Natürlich solltest du trotzdem versuchen, mit allen Mitmenschen klar zu kommen und freundlich zu sein. 

 

Dinge, die zum glücklich sein beitragen  +


  •  Attraktivität (braucht man, wie schon erwähnt, nicht unbedingt)
                                                      
  • Sport, Sportlichkeit (Erfolgserlebnis bei Fortschritten; Endorphine/Glückshormone werden ausgeschüttet; Selbstbewusstsein; Ausbau eigener Fähigkeiten) 
     
  • Erfolge (im Beruf, in der Schule, ...)
     
  • Neue Errungenschaften (Neue Freunde; Geschenke; ...)
     
  • viel Lächeln (Glückshormone werden ausgeschüttet)
     
  • Kuscheln (Es gibt tatsächlich Kuschelhormone!)
     
  • die Liebe (kann aber auch unglücklich machen)
     
  • schönes Wetter (Sonne; Gewitter, denn dabei ist die Luft elektrisch aufgeladen und man bekommt deshalb ein Hochgefühl)
     
  • Ausbau der eigenen Wenigkeit (Erweiterung des Wissens, der eigenen Talente; Würdigung der eigenen Fähigkeiten)
     
  • gesunde Ernährung, allg. Gesundheit 
      
  • Produktivität (es zu etwas bringen; Erledigen von wichtigen Aufgaben im Alltag; sinnvolle Tätigkeiten)
     
  • andere glücklich machen
  ...

 

 Dinge, die vom glücklich sein abhalten   -  


 

  • Faulheit, Müßiggang (Gefühl, nichts erreicht zu haben; keine Erfolge; Unsportlichkeit)
     
  • zu lange Computer spielen (keine Erfolge in der realen Welt; Verschwendung der Zeit)
     
  • zu viele unproduktive Tätigkeiten (keine Erfolge; Verschwendung der Zeit; kein Fortschritt)
     
  • zu wenige Pausen (Stress; keine Möglichkeit, sich Gedanken über Gott und die Welt zu machen; kein zur Ruhe kommen)
     
  • Streben nach der Vollkommenheit/Perfektion, sonst kein Glück (kann man nie erreichen; nie zufrieden)
     
  • kein Sinn für die kleinen Freuden des Lebens 
   ...

Du solltest dir einmal klar machen, was dich glücklich macht und was unglücklich und dann an den Schwachstellen arbeiten. Vollkommen zufrieden kann niemand sein, denn das widerspricht der Natur der Menschen. Ich habe mir schon einmal alle Dinge notiert, die mich glücklich machen und damit 5 DIN A4 Seiten gefüllt. Das könntest du auch einmal machen.


Dieser Post ist ein Beitrag zu einer Blogparade des Blogs Wunschschmiede zu dem Thema "Sind sie ein glücklicher Mensch - Wo geht's denn hier zum Glück?


+ Nachtrag: Vielleicht wird dieser Post Beitrag einer Blogparade von Julie zum Thema "Glück"

Bist du mit etwas unglücklich? Wenn ja, hoffentlich hat dieser Post dir geholfen.

Good Luck!

Kommentare:

  1. Hallo Miss O`Laugh,

    vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meiner Blogparade. Super finde ich die tollen und inspirierenden Tipps, wie beispielsweise alle Dinge die glücklich machen aufzuschreiben! Übrigens gefällt mir Dein Blog sehr gut, weiter so!

    Viele Grüße

    Andreas Schmied

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    1. Danke! Ich habe mir schon viele Gedanken über das Thema gemacht, deshalb habe ich gerne darüber geschrieben.

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  2. Ich hatte vor ein paar Wochen auf einen anderen Blog zu einem ähnlichen Thema etwas geschrieben, dass ich jetzt einfach so mit Angabe des Datums und ohne weitere Worte einfüge; ich denke es war gut und paast auch hier:


    >>Alexander Glas27. Januar 2017 um 12:24
    Vertraut man den Worten der Figur des Hilfsbuchhalters in Fernando Pessoas Werk "Das Buch der Unruhe" so kann man Glück und Zufrieden nur voneinander differenziert sehen. Er meint dort, er wäre traurig, wenn er zufrieden ist. Des Weiterem lässt er durch sein Heteronymen zum Ausdruck bringen, dass nur derjenige glücklich ist, der in seinem Wesen lebhaft-optimistisch ist, weil er nicht fühlt. Und wer weiß, wenn er glücklich ist, dass er glücklich ist, der kann nur unglücklich werden, weil er sich bewusst ist, dass der bescherte Glücksmoment an ihm vorbeizieht, nur zeitweilig vorhanden sein kann.

    Was ich davon halte? Vielleicht genügt die Antwort, dass die Worte von oben gerade aus meinem Gedächtnis kamen, von daher bewegten sie mich, sonst hätte ich mir sie nicht gemerkt. :-) Ich weiß z. B. nicht den Namen seine Heteronymen (Hilfsbuchhalters), denn Namen merke ich mir nicht so sehr. ^^<<

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    1. Ist der Hilfsbuchhalter traurig, WEIL er zufrieden ist oder sind diese Gefühle für ihn praktisch das Gleiche? Ich finde auch, dass man Zufriedenheit und Glücklichkeit voneinander trennen kann, wobei ich Zufriedenheit eher als etwas tieferes und länger andauerndes sehe und Glücklichkeit eher als etwas spontanes, stärkeres, das aber nur kurz anhält. Also hätte ich meinen Post eher "wie man zufrieden wird" nennen sollen. Dieser Mann in dem Buch scheint sehr pessimistisch zu sein, denn ich persönlich werde nicht traurig, wenn ich glücklich bin. Dein Kommentar hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.
      LG
      Miss O'Laugh

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  3. Es stimmt, manchmal ist es ein Zuviel an Dingen, Gesprächen oder Aktivitäten, die unglücklich machen. jedes einzelne Detail macht für sich froh, aber ein Zuviel artet dann in Stress aus. Umso besser, wenn man weiß, worauf man verzichten kann und somit vom Wesentlichen glücklich gemacht wird. Insofern trifft es schon Deine Überschrift auf den Punkt.

    LG Katta

    von ploetzlich-alles-bewusst.blogspot.de

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    1. Ein schöner Kommentar! Das war genau das, was ich meinte. Du hast es sogar noch treffender formuliert.
      LG
      Miss O'Laugh

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  4. Vielen Dank für Eure Teilnahme an meiner Blogparade: Miss O`Laugh, Radek Vegas vom Blog Black Jack Winner, Josef Altmann von Karriere und Bildung, Simone von der Best Ager Lounge, Julia von Turnschuh in Bewegung, Katta von Plötzlich Alles Bewusst, Mike von den Beziehungsinvestoren, Frank von Finde Dich Selbst, Anja Jäger, Jenny von Verstaubte Lügen, Jaelle Katz, Ira Christina Boysen von I.J.B., Nessa vom Autorenexpress und Michaela von Platz – nehmen!
    https://www.wunschschmiede.com/2017/04/19/wo-gehts-denn-hier-zum-glueck/

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