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Viel Hass gegen Flüchtlinge

Ich habe ja bereits einen Post über Vorurteile über Flüchtlinge geschrieben und denke mir, dass das ja ein sehr aktuelles Thema ist, das jeden hier in Deutschland betrifft. 


In den Medien fällt mir oft die große Anzahl an Verbrechen auf, die so häufig gegen Ausländer, das heißt Afrikaner, verübt werden. Ständig werden Flüchtlingsunterkünfte, die doch eigentlich einem guten Zweck dienen, in Brand gesteckt.

In Taff habe ich vor kurzem einen Bericht über eine hochschwangere schwarze Frau gesehen, die von Jugendlichen niedergeschlagen und in den Bauch getreten wurde. Sie sagte, sie hätte nun Angst davor, auf die Straße zu gehen und glaube, dass der Grund für den Angriff ihre Hautfarbe gewesen wäre.

Ihrem Baby geht es zwar gut, aber trotzdem sollte man sich einmal klar machen, wie grausam es eigentlich ist, Leute, die vor Armut oder Krieg fliehen, in einem Land, das sie aufsuchen, weil sie auf Hilfe oder ein besseres Leben hoffen, zu empfangen, als wären sie keine Menschen wie wir, sondern ungewollt und ausgestoßen.

Da frage ich mich, wer nun hier die wirklichen Verbrecher sind! Es steht nämlich im Gesetz, dass man niemanden für Religion oder für andere Dinge, mit denen man geboren ist, verurteilen darf. Und die Leute, die gegen Flüchtlinge sind - wovor haben sie Angst? Ich weiß es nicht. 

Ich habe schon über zahlreiche Vorwürfe oder Ängste gelesen, die man widerlegen kann, die praktisch grundlos in die Welt gesetzt worden sind. Vielleicht gibt es ja ein paar kriminelle Flüchtlinge, aber die gibt es unter uns Deutschen schließlich auch zahlreich.

Warum wird die Schuld von ein paar Einzeltätern einer ganzen Menschengruppe in die Schuhe geschoben? Man könnte die Gegner der Ausländer zwar aufklären oder es zumindest versuchen, doch wenn ich mir denke, dass das ja oft nur eine emotionale Sache, also eine Welle der negativen Gefühle gegenüber der Nordafrikaner, ist, glaube ich nicht, das der Wille zum Zuhören und Einsehen da ist.

Genauso war es ja in der Zeit des zweiten Weltkrieges: Hitler hat fast ein ganzes Volk gegen die Juden aufgebracht. Er hat die Deutschen sogar in Rassen aufgeteilt, wie Tiere, und dann die Leute gegen die angeblich unteren, schlechten Rassen aufgehetzt.

Das endete dann in millionenfachem Mord, mit Millionen von Mördern und Millionen von trauernden Hinterbliebenen. Es war eine der dunkelsten Zeiten der Welt und jetzt hat eine neue begonnen, von der wir aber nur wenig mitbekommen; außer vielleicht in den Nachrichten, vor unserem Fernseher hockend - es herrscht ein schrecklicher Krieg.

Wir hätten aus der Vergangenheit lernen sollen, dass man Menschen nicht in Gruppen unterteilen darf, die dann bestimmte Eigenschaften haben sollen, sondern jeder soll als eigene Person behandelt werden - als ein Individuum.

Denn man kann niemanden in eine Schublade stecken und nach Äußerlichkeiten beurteilen. Jeder kann nur einzeln für sein Handeln verantwortlich gemacht werden. Jeder sollte am Anfang eine Chance haben, ohne zuvor schon mit Vorurteilen abgelehnt zu werden.

Betrachten wir uns als Gastgeber: höflich und zuvorkommend!
Ich freue mich über jeden, der unvoreingenommen auf die Menschen schaut, die aus dem Süden zu uns kommen.

Gut Pfad!
deine Miss O'Laugh
   

Was denkst du über das Thema? Schreibe es in die Kommentare! Ich war ja jetzt gerade sehr kritisch...

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