Montag, 29. Mai 2017

10 Denkfehler, die man sich sparen kann (Teil 1)



Für das Thema Psychologie habe ich mich schon immer interessiert. Vor allem, weil man seine Persönlichkeit entfalten kann, wenn man nur gut genug über sich Bescheid weiß. Es ist leichter, sich selbst und die anderen zu verstehen.

Vor kurzem habe ich mir ein Buch gekauft. Es heißt "DIE KUNST DES KLAREN DENKENS 52 Denkfehler, die sie besser anderen überlassen". Rolf Dobelli ist der Autor. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, versuchte ich freudig, ergriffen von meinem neuen Wissen, die Erkenntnisse weiterzugeben. Leider interessiert so etwas nicht jeden. Tja, was solls...

Auf jeden Fall werde ich ab jetzt aufgeklärt durch diese Welt gehen. Nicht umsonst stehen auf dem Buchrücken diese Worte von Prof. Iris Bohnet: "Ein Feuerwerk an Erkenntnis! Wer nicht ständig über Denkfallen stolpern will, muss dieses Buch lesen."

Dann mal los... (eine kleine Kostprobe)

The Survivorship Bias (Überlebensirrtum)

Wir alle überschätzen die Möglichkeit, ein Rockstar zu werden oder einen Weltbestseller zu schreiben (was ich durchaus schon lange vorhabe). Wir sehen ständig die ganz berühmten Leute wie Michael Jackson, J. K. Rowling oder die Beatles, aber wir kennen nicht die Millionen, die versagt haben, weil diese natürlich nicht so bekannt sind. 

Überschätze also nicht deine Chancen, groß rauszukommen. Setze dir am besten kleinere Ziele (außer du bist bereits ein Star). Auch solltest du nicht erwarten, eine solche Firma wie Google oder Adidas gründen zu können. Ich denke dieser Denkfehler wird Überlebensirrtum genannt, weil wir nur die kennen, die "überlebt" haben und nicht die Versager.

Social Proof (Herdentrieb)

Wenn wir uns nicht sicher sind, was wir gerade tun sollen, zum Beispiel, wenn wir uns verlaufen haben, beobachten wir immer die anderen. Wir latschen fremden Leuten hinterher, weil wir glauben, sie würden uns zum Ziel bringen.

Es gab einmal ein Experiment, das Solomon-Asch-Experiment. Dabei wurde die Versuchsperson  mit ein paar Schauspielern in einen Raum gesetzt. Sie wurden dazu angewiesen, von mehreren Linien die kürzeste zu wählen. Dabei taten alle Schauspieler so, als entschieden sie sich für eine Linie, die offensichtlich nicht am kürzesten war.

Die Versuchsperson stimmte ihnen zu, nur weil die Mehrheit diese (falsche) Meinung teilte. Sei also nicht so dumm und lass dich von der Masse von deinen Ansichten abbringen, das kann oft fatale Folgen haben.

=> Teil 2, Teil 3



Bist du schon einmal Opfer eines dieser Denkfehler geworden? Schreibe es in die Kommentare!  

Kommentare:

  1. Mit Sicherheit, mit Sicherheit aber auch vorher mit Widerspruch.
    Unabhängig davon, und ohne ein Beispiel zu nennen, sagt mir deine neue "Pflücke den Tag"-Blogidee sehr zu.

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    1. Vielen Dank! Ich denke, ich habe einfach einen Tapetenwechsel gebraucht. Ich bin auch froh, dass ich den alten Blog nicht komplett vergessen musste und ihn jetzt einfach verändert habe.

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    2. Ich stelle mir das immer schwer vor, habe ich doch kürzlich (gestern) ebenfalls einen Blog entdeckt, der eine Vielzahl an Blogposts rausnahm. Das ist keine leichte Entscheidung bzw. eine, die ich pers. schwer fällen könnte.

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